Der Anschlag in Brakel Dienstag 19.01.2016

Der Anschlag in Brakel Dienstag 19.01.2016

Telefonat vom 21.01.2016:

Thomas Koerner:
Ich glaube mein Dienst-Laptop ist kaputt, den müssen wir mal nach Siegburg bringen, aaaaaaaaach, Moment mal, viel wichtiger, tschöm, haben Sie bei der Geschäft, haben Sie bei unserer Betriebsstätte angerufen und eine Anschlags ne Anschlagsdrohung äm, äh, geäußert?

Udo Pohlmann:
Nein, aber das war doch bei Rostek der Fall, da unterstellte man mir, ich hätte bei Rostek per E-Mail das so ähm, angedroht.

Thomas Koerner:
Ja, da hatte ich diese Woche hat, hat, hat ich ein Gespräch da gehabt, man bat mich ja zum Gespräch und Anfang dieser Woche gab es bei uns eine Anschlagsdrohung, da ist der Alarm losgegangen, das habe ich Frau Auersberg schon geschrieben, die hat aber nicht drauf geantwortet, das ist dann wie schweigende Zustimmung, im Prinzip, die ist ja sowieso feige wie ein ein kleiner Köter, jedenfalls es gab einen ganz großen Bahnhof mit Alarm, mit Polizei mit Feuerwehr und schlag mich tot, das ist eine Katastrophe gewesen

Udo Pohlmann:
Welcher Ort Brakel ?

Thomas Koerner:
Bitte ?

Udo Pohlmann:
Brakel ?

Thomas Koerner:
Betriebsstätte werden sie ja wissen, im Kreis Höxter da.

Udo Pohlmann:
Welcher Ort ?

Thomas Koerner:
Das ist da wo meine Eltern wohnen da in der Nähe.

Udo Pohlmann:
Das ist doch Brackel.

Thomas Koerner:
Da im Kreis Höxter ist das ja.

Udo Pohlmann:
Ja welche Straße ist das denn ?

Thomas Koerner:
Hohoho, welche Straße, meine Güte, ja sehen Sie, wenn Sie das nicht wissen, dann werden Sie den, die Drohung ja nicht geäußert haben, nehme ich mal an.

Udo Pohlmann:
Wie soll denn diese Drohung ausgesehen haben ?

Thomas Koerner:
Wie heißt sie da, Frau Auers, Aurich und ihr bärtiger Kumpane da, mit mit der Waffe da, auf dem auf dessen Namen Ihr Auto angemeldet ist, dem dem würde ich das ja schon eher zutrauen, aber ich meine Sie sind ja nicht der Typ, der diese, der diese feigen Hinterrücks-Sachen macht, Sie sind da ja ein bisschen, bisschen offener und ehrlicher, da weiß man ja, wenn Sie jemanden nicht leiden können, Sie sagen das, zack, bums, fertig, ich will mit Ihnen nichts zu tun haben, haben Sie ja damals zu Frau Frau Rupschus gesagt.

Udo Pohlmann:
Wann gabs denn diese angebliche Sache ?

Thomas Koerner:
Das ist, wann ist das gewesen…..

Udo Pohlmann:
Also nennen Sie mir mal einfach den Eingang dieser Drohung, oder Ankündigung, oder was es gewesen sein sollte.

Thomas Koerner:
Also Dienstag, Dienstag, war der Alarm, wie heißt es, also, als Video ich habe das, als Video mitgeschnitten auf dem Handy, das kann ich Ihnen nur jetzt nicht vorspielen, weil wir über mein Handy sprechen.

Udo Pohlmann:
Öä, ist das ein scheiß E-Mail hier. So jetzt werde ich mal nachgucken, Dienstag.

Thomas Koerner:
Ja.

Udo Pohlmann:
Mal sehen was ich da veresendet habe an dem Tage, so hier, welches Datum war das ?

Thomas Koerner:
Dienstag, ja was Dienstag für ein Datum, warten Sie mal kurz, muss ich mal kurz hier auf dem Kalender gucke, dödödödt, heute ist der wievielte der 21 das war der 19te, der 19te.

Udo Pohlmann:
Das kann ich verstehen.

Thomas Koerner:
Wieso ?

Udo Pohlmann:
Ja, weil ich da eine große, eine große Benachrichtigungsaktion gemacht habe.

Thomas Koerner:
Ach, Herr Pohlmann, verraten Sie mir, was drin stand, wenigstens, ohohoho, man !

Udo Pohlmann:
Nein, ich habe diese Benachrichtigung am Abend des 18ten herausgelassen.

Thomas Koerner:
Aaaaaach sie verarschen mich doch jetzt oder ?

Udo Pohlmann:
Nö, ich habe es doch hier vor mir, 1, 2, 3, 4, 5, 6 Nachrichten mit den schlimmsten Warnungen, die ich jemals im Leben verbreitet habe.

Thomas Koerner:
Darf ich fragen, was drin stand ?

Udo Pohlmann:
Ja, Sie dürfen Fragen.

Thomas Koerner:
Ja Sie wissen doch, wenn ich drauf, wenn ich frage, würde Sie darauf antworten ?
Verraten sie mir was drin stand

Udo Pohlmann:
Was Sie mir so im allgemeinen so beigebracht haben.

Thomas Koerner:
Ooaaaah und das haben Sie mit Ihrer e-Mail verschickt.

Udo Pohlmann:
Mit meiner E-Mailadresse.

Thomas Koerner:
Ooaa, dass die auch noch sehen, dass das von Ihnen ist, aber Sie haben mir doch selber gesagt, es gibt diese 24 Stunden E-Mail Adressen und warum verschlüsseln Sie das denn nicht wenigstens, warum verschlüsseln wenn Sie, wenn das rauskommt ,dass Sie dahinter steckt, ich habe gehofft, dass die Auer, die die, schlag mich tot, wie die Dame heißt, Auers, Auerswald glaube ich, ich habe gehofft, dass sie dahinter steckt, oder ihr blonder Dings hier, ihr Ehemann da.

Udo Pohlmann:
Ja, es darf doch jeder wissen, dass das von mir kommt.

Thomas Koerner:
Sie können sich das gar nicht vorstellen, ich bin, ich bin so selten in der Betriebsstätte, woher wussten Sie denn, dass ich da bin, an dem Tag, das müssen Sie doch gewusst haben, Sie wollten doch wahrscheinlich, dass, dass, dass ich mich erschrecke oder ?

Udo Pohlmann:
Haha, nein, das ist ganz anders, Sie haben mit Ihren Recherchen, oder Ihre Leute in der letzten Zeit so viel Zorn bei den Bielefelder Bürschchen erregt, dass die mich der Reihe nach angeklagt haben und ich habe mich ganz einfach an geeigneter Stelle beschwert, das war genau am 18ten, aber intensiv beschwert.

Thomas Koerner:
Sie können sich das gar nicht vorstellen, wie Herr Koch und ich, wie wir da gesessen haben und auf einmal geht es los:

Dong Dong Dong, Achtung Achtung es folgt eine wichtige Durchsage, wir bitten alle anwesenden Personen das Gebäude auf den gekennzeichneten Rettungswegen zügig und ruhig zu verlassen.

Und:

Bitte begeben Sie sich unverzüglich ins Freie. Dong Dong Dong.

Und dann dieselbe Durchsage und ich sage noch einmal, ich habe das als Video Videomitschnitt, weil ich das so noch nicht erlebt habe, aber und dann die Feuerwehr und die Polizei, die Polizei das müssen Sie sich vorstellen, mit Sturmhauben, was haben Sie denn da geschrieben, wenn ich fragen darf ?

Udo Pohlmann:
Die Wahrheit, also sagen wir mal, die ganzen ausgedachten Verschwörungstheorien, die Sie mir da seit Jahren erzählen.

Thomas Koerner:
Welche Verschwörungstheorien, ich habe ihnen noch nie Verschwörungstheorien erzählt, wir haben über Verschwörungstheorien gescherzt, beide, aber ich habe Ihnen doch noch nie welche erzählt.

Udo Pohlmann:
Das was mir sowieso kein Mensch glaubt, das wissen Sie doch, deswegen konnten Sie mir das doch alles erzählen, mir wird doch nicht geglaubt.

Thomas Koerner:
Ja, das ist etwas anderes, das ist etwas anderes, aber wenn ich mir die, ich schätze Sie als intelligent genug ein, wenn ich Ihnen eine Lüge erzähle, Sie, Sie hören ja nicht nur zu, Sie stellen ja auch Rückfragen, wenn jemand eine Lüge erzählt, der fürchtet doch die Rückfrage, vor allem müssen Sie mal überlegen, wie oft, wie oft ich während des Gesprächs etwas getrunken habe, haben Sie schon mal versucht unter Alkohol zu lügen ? Das ist praktisch unmöglich.

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